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News / Archiv


Holsteinisches Brustzentrum mit neuem Kooperationspartner

WKK und Sanitätshaus am Löwen arbeiten Hand in Hand / Umfassende Beratung und schnelle Versorgung in der Klinik auch bei Patientinnen mit Brustkrebs

Heide - Frauen, die nach einer Brustoperation im Westküstenklinikum Heide (WKK) eine Silikon-Brustprothese nach Maß benötigen, werden sofort nach dem Eingriff fachlich beraten und in der Klinik mit Hilfsmitteln versorgt. Eine entsprechende Vereinbarung hat das WKK mit dem Sanitätshaus am Löwen in Heide geschlossen.

Durch die Kooperationsvereinbarung wird das Sanitätshaus am Löwen Partner des Holsteinischen Brustzentrums. Mit eingebunden sind auch das imland Klinik Rendsburg, das Klinikum Itzehoe sowie das Friedrich-Ebert-Krankenhaus, Neumünster. Alle vier Häuser gehören zum Holsteinischen Brustzentrum, das nach den fachlichen Anforderungen für Brustzentren (FAB) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Senologie erfolgreich zertifiziert ist. Gleichfalls zertifiziert ist das Sanitätshaus am Löwen nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN 13488.

Bereits kurz nach der Operation stellt die Klinik den Kontakt zum Sanitätshaus her. Der weitere Ablauf wird mit der Pflege auf der Station und den Patientinnen gemeinschaftlich besprochen. Die Behandlungsschritte werden so aufeinander abgestimmt, dass die Versorgung der Patientinnen mit den erforderlichen Hilfsmitteln noch während des Krankenhausaufenthaltes erfolgt.

Dabei geht es unter anderem um die Frage einer Rekonstruktion oder um die Anpassung einer Silikon-Brustprothese, um die medizinisch notwendige Stützung des Brustgewebes durch Kompressionsbandagen oder Kompressionsbüstenhalter. Vor Ort finden Anproben und Aufklärungsgespräche statt, durch die die Patientinnen umfassend über den Umgang mit der Versorgung informiert werden. Harald Stender: "Unser Service endet nicht mit dem Tag der Entlassung." Für die poststationäre Versorgung hält der Kooperationspartner des Westküstenklinikums auch eine große Auswahl spezieller Badeanzüge bereit.

Das Westküstenklinikum Heide und das Sanitätshaus am Löwen kooperieren auch auf anderen Gebieten. So wird die Versorgung mit Prothesen und Orthesen durch Orthopädiemechaniker-Meister Ole Schewelies, die Versorgung mit Kompressionsstrümpfen und die Inkontinenzversorgung durch Fachpersonal des Sanitätshauses individuell durchgeführt.

Im Bereich der Stomatherapie sorgen speziell ausgebildete Stomaschwestern des Sanitätshauses dafür, dass die Patienten des Westküstenklinikums eine passgenau auf das individuelle Stoma zugeschnittene Versorgung erhalten und im Umgang damit geschult werden (Hautpflege, Plattenfixierung oder Irrigation). Die Versorgung betroffener Patienten mit orthopädischen Schuhen nimmt am WKK ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein. Orthopädieschuhmacher-Meister Marc Lehmann versorgt die Patienten in eigener Werkstatt des Sanitätshauses mit orthopädischen Schuhen und Einlagen.

Im Rahmen der Rehatechnik werden die Patienten auf Wunsch noch in der Klinik versorgt. Sie haben die Wahl zwischen dem Standard-Rollstuhl über Leichtgewicht- und Multifunktions-Rollstühle. Zum Lieferprogramm des Sanitätshauses am Löwen gehören auch Sonder-Ausstattungen in höchster Qualität wie Elektromobile und Elektro-Rollstühle. Daneben werden Gehwagen, Bade- und Toilettenhilfen oder Reha-Karren angeboten. Die Auswahl an Artikeln zur häuslichen Krankenpflege ist im Westküstenklinikum Heide groß.

Das Dithmarscher Sanitätshaus am Löwen ist eine Filiale des Gesundheitszentrums am Löwen (Preetz). Es befindet sich im Untergeschoss der Klinik für Früh-Rehabilitation und Geriatrie am WKK. Mit dem Mobilen Sanitätshaus erfolgt die Beratung, Lieferung und Reparatur von Hilfsmitteln auch außerhalb der Heider Klinik.
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Text:
Pressestelle des Kreises Dithmarschen