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News / Archiv


Holsteinisches Brustzentrum (HBZ) - Qualität der Arbeit erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft und dem TÜV überprüft

Heide/Itzehoe/Neumünster/Rendsburg - Nach der erfolgreichen Erstzertifizierung des HBZ im März 2005 standen im diesjährigen Überwachungsaudit erneut die Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001 und die fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie an das Brustzentrum auf dem Prüfstand.

Der TÜV Süd und die Prüfer von Onkozert bescheinigten dem Brustzentrum, dass an allen vier Standorten sowohl die medizinisch-fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft als auch die Forderungen der ISO Norm an ein Qualitätsmanagementsystem erfüllt sind und sich das Brustzentrum positiv weiterentwickelt hat.

Das Holsteinische Brustzentrum mit seinen Standorten in Rendsburg, Heide, Neumünster und Itzehoe wurde nach diesen Anforderungen als erste Einrichtung in Schleswig-Holstein zertifiziert und hat sich seit seiner Gründung im Kalenderjahr 2003 zum größten dezentralen Brustzentrum Deutschlands entwickelt. Die Zahl der behandelten Brustkrebs-Primärfälle steigerte sich kontinuierlich von 356 im Jahr 2003 auf 609 Fälle im vergangenen Jahr. Solche Behandlungszahlen erreichen ansonsten in der Regel nur die großen universitären Zentren.

Die hohe Qualität der Arbeit des Brustzentrums ist nun wiederholt durch die unabhängigen Zertifizierungsgesellschaften bestätigt worden. Dabei wurde insbesondere die fachkompetente, leitlinienorientierte und kooperierende Zusammenarbeit aller am Behandlungsprozess Beteiligten sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements positiv vermerkt.

Von zentraler Bedeutung bei der Zusammenarbeit der einzelnen Standorte ist die wöchentlich stattfindende Tumorkonferenz, an der Gynäkologen und weitere Fachärzte aller vier Kliniken (z.B. Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen) teilnehmen. In der Konferenz erfolgt die Fallvorstellung aller Patientinnen der Standorte. Für jede Patientin wird gemeinschaftlich durch die Fachärzte eine individuelle Therapieempfehlung festgelegt. Ein weiterer Nutzen in der Behandlung liegt in der engen Verzahnung zwischen den Kliniken und den vielen außerklinischen Behandlungspartnern, die über Kooperationsvereinbarungen in das Brustzentrum eingebunden sind.

Dieses Netzwerk an Spezialisten arbeitet als Team zusammen, um alle notwendigen Kompetenzen für eine umfassende, qualitätsgesicherte und an der Patientin orientierte Behandlung zu sichern. Der spezielle Vorteil für die Patientinnen liegt vor allem darin, dass die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge durch ein gemeinsames Expertenteam erfolgt.

Das Engagement der holsteinischen Krankenhäuser hat seinen Grund und ist von großer Bedeutung, denn deutschlandweit erkranken mehr als 50.000 Frauen jährlich an Brustkrebs. Das so genannte Mammakarzinom ist damit die häufigste Krebserkrankung der Frau.

Ansprechpartner:

Kreisimland Klinik Rendsburg
Prof. Dr. Oliver Behrens
Chefarzt Frauenklinik
Lilienstraße 20 - 28
24768 Rendsburg
Mail: oliver.behrens@imland.de
Tel.: 04331 / 200 5001

Westküstenklinikum Heide
Dr. Thomas Kunz
Chefarzt Frauenklinik
Esmarchstr. 50
25746 Heide
Mail: tkunz@wkk-hei.de
Tel.: 0481/785 1701

Klinikum Itzehoe
Dr. Uwe Heilenkötter
Chefarzt Frauenklinik
Robert-Koch-Str. 2
25524 Itzehoe
Mail: u.heilenkoetter@kh-itzehoe.de
Tel.: 04821/772 2701

Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster
Dr. Ingrid Buck
Leitung Brustzentrum
Friesenstraße 11
24534 Neumünster
Mail: ingrid.buck@t-online.de
Tel.: 04321/405 2061