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Holsteinisches Brustzentrum: Qualität überprüft - und für gut befunden

TÜV Süd und Krebsgesellschaft mit der Arbeit des größtes dezentrales Brustzentrum sehr zufrieden

Rendsburg/Itzehoe/Heide/Neumünster - Die Qualität der Arbeit an den vier Standorten des Holsteinischen Brustzentrums (HBZ) befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. Der TÜV Süd und die Prüfer von Onkozert bescheinigten dem HBZ, dass sowohl die medizinisch-fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft, als auch die Forderungen der ISO Norm an ein Qualitätsmanagementsystem erfüllt seien und dass sich das Brustzentrum positiv weiterentwickelt habe. Damit sind alle Auflagen für eine erneute Zertifizierung erfüllt. "Der Zusammenschluss der Fachabteilungen in den Krankenhäusern Rendsburg, Heide, Itzehoe und Neumünster hat sich bewährt. Durch die verstärkte Zusammenarbeit, die regelmäßigen Tumorkonferenzen und die gesammelte Kompetenz der beteiligten Fachärzte können Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, auf gleichbleibend hohem Niveau behandelt werden", erläutert Prof. Dr. Oliver Behrens, Geschäftsführer des Brustzentrums.

Das Holsteinische Brustzentrum hat sich seiner Gründung im Jahr 2003 zum größten dezentralen Brustzentrum Deutschlands entwickelt und wurde als erste Einrichtung dieser Art in Schleswig-Holstein bereits 2005 zum ersten Mal zertifiziert. Die Zahl der behandelten Brustkrebs-Primärfälle steigerte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Im Durchschnitt werden mittlerweile jährlich mehr als 600 Frauen an einem der Standorte behandelt. Solche Behandlungszahlen erreichen ansonsten in der Regel nur die großen universitären Zentren.

Von zentraler Bedeutung bei der Zusammenarbeit der einzelnen Standorte ist die wöchentlich stattfindende Tumorkonferenz, an der Gynäkologen und weitere Fachärzte aller vier Kliniken teilnehmen. Für jede Patientin wird gemeinschaftlich durch die Fachärzte eine individuelle Therapieempfehlung festgelegt. Ein weiterer Nutzen in der Behandlung liegt in der engen Verzahnung zwischen den Kliniken und den vielen außerklinischen Behandlungspartnern, die über Kooperationsvereinbarungen in das Brustzentrum eingebunden sind. Dieses Netzwerk an Spezialisten arbeitet als Team zusammen, um alle notwendigen Kompetenzen für eine umfassende, qualitätsgesicherte und an der Patientin orientierte Behandlung zu sichern. Der spezielle Vorteil für die Patientinnen liegt vor allem darin, dass die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge durch ein gemeinsames Expertenteam erfolgt.

Das Engagement der holsteinischen Krankenhäuser ist für die flächendeckende Behandlung von erkrankten Frauen von großer Bedeutung, denn deutschlandweit erkranken jährlich mehr als 50.000 Frauen an Brustkrebs. Das sogenannte Mammakarzinom ist damit die häufigste Krebserkrankung der Frau.

Ansprechpartner:

Kreisimland Klinik Rendsburg
Prof. Dr. Oliver Behrens
Chefarzt Frauenklinik
Lilienstraße 20 - 28
24768 Rendsburg
Mail: oliver.behrens@imland.de
Tel.: 04331 / 200 5001

Westküstenklinikum Heide
Dr. Thomas Kunz
Chefarzt Frauenklinik
Esmarchstr. 50
25746 Heide
Mail: tkunz@wkk-hei.de
Tel.: 0481/785 1701

Klinikum Itzehoe
Dr. Uwe Heilenkötter
Chefarzt Frauenklinik
Robert-Koch-Str. 2
25524 Itzehoe
Mail: u.heilenkoetter@kh-itzehoe.de
Tel.: 04821/772 2701

Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster
Dr. Ingrid Buck
Leitung Brustzentrum
Friesenstraße 11
24534 Neumünster
Mail: ingrid.buck@fek.de
Tel.: 04321/405 2061